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Lichtblicke für die Seele

Behandlungsverfahren

Sporttherapie.jpg (2521 Byte)Bewegungs- und Sporttherapie
Den eigenen Körper besser wahrnehmen

Die Bewegungs- und Sporttherapie (BST) ist sowohl körperlich als auch pädagogisch-psychologisch orientiert. Durch Sport und Bewegung initiiert sie physische, psychische und soziale Erfahrungen, bringt neue Prozesse in Gang und fördert damit die Gesundheit. Gleichzeitig werden die Stärken der Patienten planmäßig miteingebunden und stabilisiert. Die BST arbeitet … - klientenzentriert: Die Bedürfnisse, Möglichkeiten und Grenzen der Teilnehmer stehen im Vordergrund. Der Patient erhält Entscheidungs- und Mitspracherecht. - erlebnisorientiert: Bewegung wird als Zugang zur erkrankten Psyche, zum Körper und als Brücke zur Umwelt genutzt.

 

Sporttherapie_400.jpg (18597 Byte)Das psychische Erleben steht hierbei im Vordergrund. - ressourcenorientiert: Vorhandene, z.T. „vergrabene“ Fähigkeiten werden aktiviert und gefördert. Die BST ermöglicht neue Erfahrungen, überprüft feste Verhaltensweisen und vermittelt alternative Handlungsmöglichkeiten. Bewegung und Sport sind Teile der „normalen“ Alltagskultur und deshalb auch Bestandteil des Klinikalltags: als Möglichkeit, an vorherige Interessen anzuknüpfen oder Vorlieben zu entdecken, die auch nach dem Klinikaufenthalt weitergeführt werden können. Sich kräftigen und dehnen bei der Gymnastik, das Gleichgewicht stabilisieren und balancieren, im Sportspiel gemeinsame Aktivität entwickeln, in die Höhe klettern und springen, sich austoben und wieder Ruhe finden, sich im Einklang mit dem Atemrhythmus bewegen ... eine breite Palette: Motivation/Aktivierung In einigen Lebenssituationen ist es sehr schwer, die innere Bereitschaft für Bewegung zu finden. Aber gerade dann berichten die Teilnehmer häufig, daß sie sich durch Bewegung wacher und lebendiger fühlen. Vertiefung und Erweiterung von Kompetenzen Durch sportliche Betätigung werden vorhandene Fähigkeiten aufgefrischt und ungewohnte Bewegungsformen erprobt. So können z.B. motorische Kompetenzen wie Kraft, Ausdauer, Koordination, Gleichgewichtssicherheit oder Reaktionsfähigkeit verbessert werden. Körpererfahrung Hat die Muskulatur zu viel Spannung – oder vielleicht zu wenig? Wie sind die Spannungsverhältnisse im Körper verteilt? Wie können sie beeinflußt werden? Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit? Diese oder ähnliche Fragen können durch die BST ins Bewußtsein rücken. Manchmal ist das Verhältnis zum eigenen Körper problematisch. Dann kann die Bewegung dabei helfen, den Körper besser wahrzunehmen, sich mit der eigenen Körperbeziehung auseinanderzusetzen und den Körper als Ganzes bewegend zu erleben. Emotionalität Bewegung und Gefühle hängen eng miteinander zusammen. Gefühle beeinflussen die Art, sich zu bewegen; sie bleiben nicht vor der Sporthallentür stehen und wollen berücksichtigt werden. Auf der anderen Seite kann man sich aus einem Gefühlszustand buchstäblich herausbewegen, sich gelöst oder gestärkt fühlen Kommunikation Eigene Interessen sollen eingebracht und Vereinbarungen akzeptiert werden. Beim Sportspiel, in dem der Einzelne Teil einer Gruppe wird, die wiederum eventuell gegen eine andere Gruppe antritt, wirken Miteinander und Gegeneinander zusammen. Nicht zuletzt bietet Bewegung die Chance, gemeinsam Spaß zu entwickeln. Zwei Dipl.-Sportlehrer und zwei Sport- und Gymnastiklehrerinnen bilden das Team der Bewegungs- und Sporttherapie. Für die verschiedenen Maßnahmen der BST stehen eine Sporthalle, Minigolf- und Tennisplatz sowie Therapieräume zur Verfügung. Zusätzlich werden das Klinikgelände, die waldreiche Umgebung und die städtischen Bäder genutzt. Fahrrad- und Kanutouren sowie Wintersport runden das Angebot ab.

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erstellt vom Stadtmarketingverband Warstein e.V. in Zusammenarbeit mit den LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein  Inhaltsübersicht
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