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Demenz
Auffälligste Anzeichen einer Demenz
sind abnehmende Emotionalität, der fortschreitende Verlust des
Gedächtnisses, die abnehmende Denk- und Urteilsfähigkeit und der
Verlust der Anpassung an soziale Situationen.
Ihre vielfältigen Auswirkungen zeigen sich an
Orientierungslosigkeit, Verwirrtheit, Sprachstörungen bis hin zu
tief greifenden Veränderungen der Persönlichkeit wie z.B.
Aggressivität und extreme Vergesslichkeit.
Bei diesem Krankheitsbild müssen die genannten Symptome nicht
permanent vorhanden sein. Normalen Tagen völliger Klarheit folgen
Tage hoher Verwirrtheit.
Unter den verschiedenen Formen der Demenz ist die
"Alzheimer-Krankheit" die bekannteste. Die schwindende
Leistungsfähigkeit im Alters ist keineswegs ungewöhnlich; ihr frühes
Einsetzen, etwa schon mit 50 Jahren, oder deutliche Veränderungen
der Persönlichkeit sind jedoch krankhaft. Bei einer sehr seltenen
Form konnte ein Erbfaktor identifiziert werden, und bei der so
genannten "Multiinfarkt-Demenz" ist jahrelang z.B. erhöhter
Blutdruck mitverantwortlich. Andere Faktoren wie erhöhte Blutfette
und Diabetes können das Risiko einer solchen Erkrankung verstärken.
Die Ursachen der meisten Demenzen sind allerdings weitgehend
unbekannt. Das macht auch ihre Behandlung so schwierig. Das
regelmäßige Training der geistigen und körperlichen Fähigkeiten kann
den Fortgang der Erkrankung verlangsamen.
In der Regel übernehmen die nächsten Angehörigen die Pflege und
Versorgung von Demenz-Kranken. Für viele Betroffene sind aber auch
Altersheime und Pflegestationen wichtige Anlaufstellen, wenngleich
die Erkrankten selbst sich mitunter zunächst dorthin abgeschoben
fühlen. Oftmals geht jedoch bei den Angehörigen der Kraftaufwand für
die Pflege über das Maß des Erträglichen hinaus.
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