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Lichtblicke für die Seele 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie möchten sich zu einer Therapie anmelden?
Dann wenden Sie sich bitte an  die „Zentrale Aufnahmekoordination Reha“:
Tel.: 02902 82-2010

LWL-Klinik Warstein

Therapie Abhängigkeitskranker

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LWL-Rehabilitationszentrum Südwestfalen

Das Therapieangebot der Abteilung richtet sich sowohl an erwachsene Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängige aus der Region als auch aus anderen Regionen Deutschlands. Schwerpunkt des Angebotes ist die stationäre Entwöhnungstherapie. Wir bieten aber auch die Möglichkeit der ambulanten und ganztägig ambulanten (teilstationären) Therapie an. Dabei führen wir die ambulante Therapie nicht nur am Klinikstandort Warstein durch sondern – in Kooperation mit der städtischen Suchthilfe „Wendepunkt“ – auch in Arnsberg-Neheim.

Ziele für alle Therapieformen sind:

  • dauerhafte und zufriedene Abstinenz
  • soziale und vor allem berufliche (Wieder-)Eingliederung
  • gesundete psychische Verfassung


Was geschieht in einer Therapie?

Gemeinsam mit den Betroffenen wird nach der Eingangsdiagnostik ein individueller Therapieplan erstellt, der zahlreiche Therapiebausteine beinhaltet. Hierzu gehören medizinische, psychiatrische, psychologische, psychotherapeutische, soziale, bewegungs- und ergotherapeutische Hilfemaßnahmen, die der Überwindung der Abhängigkeitserkrankung und so auch der Besserung bzw. Stabilisierung der psychischen Verfassung dienen sollen.
Nicht selten führt eine psychische Dekompensation bzw. Destabilisierung in einen Suchtmittelrückfall oder Entzugserscheinungen, Suchtdruck und Stresserfahrungen bedingen eine psychische Destabilisierung, durch die der betroffene Mensch schnell wieder in eine „Abwärtsspirale“ gerät. Durch aktive und intensive Auseinandersetzung mit der Krankheit, der eigenen Person und der Lebensführung steigt die Wahrscheinlichkeit, zufriedene Abstinenz dauerhaft einhalten zu können.


Wer kann aufgenommen werden?

  • Menschen, die von Suchtmitteln abhängig sind,
  • auch wenn sie gleichzeitig weitere psychische Störungen haben wie Ängste, Depressionen, Psychosen, emotional-instabile Persönlichkeitsstörungen oder Nachwirkungen traumatischer seelischer Erfahrungen,
  • die motiviert sind, in Zukunft abstinent leben zu wollen.


Voraussetzungen für die Aufnahme sind

  • erfolgreich abgeschlossene Entzugsbehandlung,
  • die aktuelle Suchtmittelabstinenz und
  • eine schriftliche Kostenzusage des zuständigen Leistungsträgers.


Die wichtigsten Bausteine der Therapie sind:

  • eine individuelle Therapieplanung
  • Einzel- und Gruppenpsychotherapie
  • Informationsgruppen
  • Hirnleistungstraining
  • Ergo- und Arbeitstherapie
  • Sozialtraining
  • Gesundheitsberatung
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Entspannungstherapie
  • Angehörigengespräche
  • Familientherapie
  • Sozialberatung
  • Freizeitprojekte und Freizeittherapie

Nach Erhebung der individuellen Problematik in bestimmten Persönlichkeits- oder Lebensbereichen (also bei besonderer Indikation) bieten wir spezielle Übungs- und Bewältigungsgruppen zu unterschiedlichen Themenbereichen an:

  • Selbstsicherheitstraining
  • Rückfallprävention
  • Angstgruppe
  • Raucherentwöhnung
  • Gesundheitstraining
  • Traumatherapie
  • Therapie von Hypersexualität

Wie erfolgt eine Aufnahme?
Die Anträge auf Kostenübernahme können von einer Suchtberatungsstelle, über den Sozialdienst eines Krankenhauses (z.B. während der „Entgiftung“) oder aber auch in unserer Abteilung Suchtmedizin in Verbindung mit einer „Qualifizierten Entzugsbehandlung“ gestellt werden.
Selbstverständlich ist es den Betroffenen möglich, vor der Entscheidung zu einer Therapie ein Vorgespräch mit dem/der zuständigen Arzt/Ärztin und/oder den zuständigen Therapeut/innen zu führen und sich auch die Klinik anzusehen.

Weitere Informationen zu Therapiemöglichkeiten

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erstellt vom Stadtmarketingverband Warstein e.V. in Zusammenarbeit mit den LWL-Kliniken im Kreis Soest    Inhaltsübersicht
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