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Lichtblicke für die Seele 


LWL-Tagesklinik Lippstadt  
LWL-Institursambulanz Lippstadt 
Am Nordbahnhof 15 
59555 Lippstadt 
 

Ärztliche Leitung:
Dr. Martin Gunga

Oberärztin:
Petra Hunold

Psychologische Psychotherapeutin:
Simone Bindig

Pflegerische Stationsleitung (Tagesklinik):
Hildegard Grawe

Arzthelferin (Institutsambulanz):
Marita Adam

alle zu erreichen unter
Tel. 02941 9671-01

Tagesklinik und Institutsambulanz Lippstadt          

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LWL-Klinik Lippstadt

Unsere Tagesklinik und unsere Institutsambulanz befinden sich in Lippstadt in einem gemeinsamen Gebäude. Unter dem Dach der Abteilung Integrative Psychiatrie und Psychotherapie (IPP) Chefarzt Dr. Martin Gunga – führt die Klinik in Lippstadt eine Institutsambulanz mit den Bereichen

  • Allgemeine Psychiatrie

  • Geronto-Psychiatrie

  • Suchtmedizin

sowie eine Tagesklinik. Die Leistungen der Abteilungen stellen wir hier vor:

  Dr. Martin Gunga


Tagesklinik

Die Therapie in der Tagesklinik Lippstadt erfolgt nach einem ausführlichen Vorgespräch (ggf. gemeinsam mit Angehörigen oder anderen Bezugspersonen). Das Behandlungsangebot besteht aus psychotherapeutischen Einzelgesprächen und verschiedenen gruppentherapeutischen Verfahren (Soziales Kompetenztraining, Stressbewältigung, Genusstraining, Ergotherapie u.a.). Die Notwendigkeit einer medikamentösen Mit-Behandlung wird jeweils im Einzelfall abgeklärt. Es wird für jede/n Patienten/-in ein individueller Behandlungsplan erstellt.
Es gibt 15 Behandlungsplätze, von denen fünf für ältere Patientinnen und Patienten vorgesehen sind.

Welche Erkrankungen und Störungen werden im Einzelnen behandelt?
In der Tagesklinik Lippstadt behandeln wir alle seelischen Erkrankungen.
Im Einzelnen zu erwähnen sind z.B.:

  • Schizophrenien
  • affektive Störungen (z.B. manisch/depressive Erkrankungen)
  • Ängste
  • Persönlichkeitsund Verhaltensstörungen
  • psychoreaktive Störungen, z.B. Posttraumatische Belastungsstörungen, krankhafte Trauerreaktionen u.a.
  • arbeitsplatzbezogene Störungen
  • Schmerzverarbeitungsstörungen

Nur für primäre Suchterkrankungen oder Formen von hirnorganischen Erkrankungen, die mit Verwirrtheit einhergehen, können wir kein Therapieangebot machen.

Welche Ziele hat die Behandlung?
Ziel der teilstationären Behandlung ist in erster Linie die Verbesserung der psychischen und physischen Gesamtsituation bzw. zumindest die Verhütung einer weiteren Verschlechterung des Befindens. Hierzu erfolgt zunächst eine Einbindung in die tagesklinische Gemeinschaft. Einfühlsamkeit spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Entsprechend der individuellen Bedürfnislage wird ein Therapieprogramm erarbeitet, das der speziellen Situation jedes/jeder Einzelnen in besonderer Weise gerecht werden und die Heilung fördern soll. Dabei ist es unerheblich, ob die Therapie als Weiterbehandlung aus dem vollstationären Bereich erfolgt, von einem/-r niedergelassenen Arzt/Ärztin oder der Ambulanz veranlasst wird oder ohne Vorbehandlung angetreten wird.

Konkrete Behandlungsziele werden gemeinsam mit dem/der Betroffenen entwickelt und können beispielsweise lauten:

  • Förderung eines positiven Selbstkonzeptes
  • Abbau von Unruhe, Angst, Unsicherheit
  • Verbesserung der Konzentrationsund Leistungsfähigkeit
  • Erhalt/Verbesserung des Aktivitätsniveaus
  • Erschließen neuer Lebensinhalte
  • Verarbeitung von Krisen
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Perspektivenbildung u.v.a.m.


Welche Therapieverfahren werden angewendet?

  • Psychiatrische/psychologische Diagnostik
  • medikamentöse Behandlung
  • Psychotherapie
  • pflegerische Begleitung und Intervention im Rahmen der Bezugspflege
  • Einzelgespräche/Gruppengespräche
  • Stressbewältigung
  • Psychoedukation
  • sozialrechtliche Aufklärung in Gruppen
  • sozialarbeiterische Einzelberatung und -begleitung
  • kompetenzzentrierte Ergotherapie
  • Gruppentraining sozialer Kompetenzen
  • Interaktionelle Gruppe
  • themenzentriertes Malen
  • Genusstraining
  • Aromatherapie
  • Imagination
  • Entspannung
  • Leserunde
  • Tanzen
  • Singen
  • Bewegungstherapie
  • Soziound Milieutherapie
  • Hirnleistungstraining
  • Angehörigengruppe
  • Laufgruppe
     

Anmeldung / Kontakt: Eine Liste mit Ansprechpartner/innen finden Sie hier.

 

Institutsambulanz

Wen behandeln wir?
Die Institutsambulanz nimmt entsprechend ihrem Versorgungsauftrag im südlichen Kreisgebiet Soest und angrenzenden Kreisen die Behandlung schwer und chronisch kranker Menschen wahr. Folgende Störungen kommen in Betracht:

  • Psychosen
  • Affektive Störungen
  • Suchterkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Psychosomatische Störungen
  • Altersbedingte psychische Veränderungen

Was sind unsere Besonderheiten?
Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit besteht in der aufsuchenden Beratung und Hilfe, besonders durch den Pflegeund Sozialdienst.

Wie behandeln wir?
Die therapeutische Vorgehensweisen werden individuell auf die spezifischen Erfordernisse der Erkrankung und auf die Lebenssituation abgestimmt. Zum Behandlungsspektrum gehören verschiedene Therapieelemente vornehmlich aus der tiefenpsychologisch fundierten und der Verhaltenstherapie, aber auch familientherapeutische und systemische Elemente fließen – je nach Bedarf in die Behandlung ein. Regelmäßig wird eine Entspannungsgruppe angeboten und es finden Angehörigenabende sowohl im Sinne eines gemeinsamen Austauschs als auch in Form einer Psychoedukation statt. Durch die ambulante Krankenpflege und unsere Sozialarbeiterin werden auch Patienten erreicht, die nicht oder nicht regelmäßig in der Lage sind, die Ambulanz selbständig aufzusuchen.


Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

In der Ambulanz finden vor allem schwer und chronisch psychisch kranke Menschen Hilfe, im Krisenfall unterstützen wir jeden, der sich an die Ambulanz wendet. Es genügt eine Überweisung des behandelnden Hausarztes oder die Krankenversicherungskarte.

Welche Behandlungsangebote gibt es?
Die Ambulanz gliedert sich in drei therapeutische Bereiche: Allgemeine Psychiatrie, Gerontopsychiatrie und Suchterkrankungen.
Die Mitarbeiter gehören verschiedenen Berufsgruppen an: ÄrztInnen, Psychologen, Pädagogen, MitarbeiterInnen des Sozialund Pflegedienstes. Erste Anlaufstelle sind die Arzthelferinnen, die die Termine und Angebote koordinieren und in allen Ambulanzangelegenheiten beratend helfen können.

Angeboten werden:

  • fachärztliche Untersuchung und Behandlung
  • psychotherapeutische Untersuchung und Behandlung
  • sozialmedizinische Betreuung und Beratung
  • fachpflegerische Beratung, Betreuung und Behandlung -
  • Einzelpsychotherapie
  • Gruppenpsychotherapie
  • Familientherapie
  • Entspannung
  • Beratung von Angehörigen.


Patienten, die nicht in der Lage sind, die Ambulanz aufzusuchen, können am Wohnort betreut und behandelt werden.

Welche Behandlungskosten entstehen?
Alle Leistungen der Ambulanz werden über die Krankenkasse (oder sonstige Kostenträger) abgedeckt; zusätzliche Kosten entstehen nicht.

Wie bekommt man einen Termin?

Terminabsprachen sind über die Telefonnummer 02941 9671-01 möglich; über diesen Anschluss sind auch die Mitarbeiter der Ambulanz zu erreichen
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erstellt vom Stadtmarketingverband Warstein e.V. in Zusammenarbeit mit den LWL-Kliniken im Kreis Soest    Inhaltsübersicht
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