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Tagesklinik und
Institutsambulanz Lippstadt
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LWL-Klinik Lippstadt
Unsere Tagesklinik und unsere Institutsambulanz
befinden sich in Lippstadt in einem gemeinsamen Gebäude. Unter dem Dach
der Abteilung Integrative Psychiatrie und Psychotherapie (IPP) Chefarzt Dr. Martin Gunga – führt die Klinik in Lippstadt eine Institutsambulanz
mit den Bereichen
-
Allgemeine
Psychiatrie
-
Geronto-Psychiatrie
-
Suchtmedizin
sowie eine Tagesklinik. Die Leistungen
der Abteilungen stellen wir hier vor:
Dr. Martin Gunga
Tagesklinik
Die Therapie in der Tagesklinik
Lippstadt erfolgt nach einem ausführlichen Vorgespräch (ggf.
gemeinsam mit Angehörigen oder anderen Bezugspersonen). Das
Behandlungsangebot besteht aus psychotherapeutischen
Einzelgesprächen und verschiedenen gruppentherapeutischen Verfahren
(Soziales Kompetenztraining, Stressbewältigung, Genusstraining,
Ergotherapie u.a.). Die Notwendigkeit einer medikamentösen
Mit-Behandlung wird jeweils im Einzelfall abgeklärt. Es wird für
jede/n Patienten/-in ein individueller Behandlungsplan erstellt.
Es gibt 15 Behandlungsplätze, von denen fünf für ältere Patientinnen
und Patienten vorgesehen sind.
Welche Erkrankungen und
Störungen werden im Einzelnen behandelt?
In der Tagesklinik Lippstadt
behandeln wir alle seelischen Erkrankungen.
Im Einzelnen zu erwähnen sind z.B.:
- Schizophrenien
- affektive Störungen (z.B. manisch/depressive Erkrankungen)
- Ängste
- Persönlichkeitsund Verhaltensstörungen
- psychoreaktive Störungen, z.B. Posttraumatische
Belastungsstörungen, krankhafte Trauerreaktionen u.a.
- arbeitsplatzbezogene Störungen
- Schmerzverarbeitungsstörungen
Nur für primäre Suchterkrankungen
oder Formen von hirnorganischen Erkrankungen, die mit Verwirrtheit
einhergehen, können wir kein Therapieangebot machen.
Welche Ziele hat die Behandlung?
Ziel der teilstationären Behandlung
ist in erster Linie die Verbesserung der psychischen und physischen
Gesamtsituation bzw. zumindest die Verhütung einer weiteren
Verschlechterung des Befindens. Hierzu erfolgt zunächst eine
Einbindung in die tagesklinische Gemeinschaft. Einfühlsamkeit spielt
hierbei eine wesentliche Rolle. Entsprechend der individuellen
Bedürfnislage wird ein Therapieprogramm erarbeitet, das der
speziellen Situation jedes/jeder Einzelnen in besonderer Weise
gerecht werden und die Heilung fördern soll. Dabei ist es
unerheblich, ob die Therapie als Weiterbehandlung aus dem
vollstationären Bereich erfolgt, von einem/-r niedergelassenen
Arzt/Ärztin oder der Ambulanz veranlasst wird oder ohne
Vorbehandlung angetreten wird.
Konkrete Behandlungsziele
werden gemeinsam mit dem/der Betroffenen entwickelt und können
beispielsweise lauten:
- Förderung eines positiven
Selbstkonzeptes
- Abbau von Unruhe, Angst, Unsicherheit
- Verbesserung der Konzentrationsund Leistungsfähigkeit
- Erhalt/Verbesserung des Aktivitätsniveaus
- Erschließen neuer Lebensinhalte
- Verarbeitung von Krisen
- Verbesserung der Lebensqualität
- Perspektivenbildung u.v.a.m.
Welche Therapieverfahren werden
angewendet?
- Psychiatrische/psychologische
Diagnostik
- medikamentöse Behandlung
- Psychotherapie
- pflegerische Begleitung und Intervention im Rahmen der
Bezugspflege
- Einzelgespräche/Gruppengespräche
- Stressbewältigung
- Psychoedukation
- sozialrechtliche Aufklärung in Gruppen
- sozialarbeiterische Einzelberatung und -begleitung
- kompetenzzentrierte Ergotherapie
- Gruppentraining sozialer Kompetenzen
- Interaktionelle Gruppe
- themenzentriertes Malen
- Genusstraining
- Aromatherapie
- Imagination
- Entspannung
- Leserunde
- Tanzen
- Singen
- Bewegungstherapie
- Soziound Milieutherapie
- Hirnleistungstraining
- Angehörigengruppe
- Laufgruppe
Anmeldung / Kontakt: Eine
Liste mit Ansprechpartner/innen finden Sie
hier.
Institutsambulanz
Wen behandeln wir?
Die Institutsambulanz nimmt entsprechend ihrem Versorgungsauftrag im
südlichen Kreisgebiet Soest und angrenzenden Kreisen die Behandlung
schwer und chronisch kranker Menschen wahr. Folgende Störungen
kommen in Betracht:
- Psychosen
- Affektive
Störungen
- Suchterkrankungen
- Persönlichkeitsstörungen
- Psychosomatische
Störungen
- Altersbedingte
psychische Veränderungen
Was sind unsere
Besonderheiten?
Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit besteht in der aufsuchenden
Beratung und Hilfe, besonders durch den Pflegeund Sozialdienst.
Wie behandeln wir?
Die therapeutische Vorgehensweisen werden individuell auf die
spezifischen Erfordernisse der Erkrankung und auf die
Lebenssituation abgestimmt. Zum Behandlungsspektrum gehören
verschiedene Therapieelemente vornehmlich aus der
tiefenpsychologisch fundierten und der Verhaltenstherapie, aber auch
familientherapeutische und systemische Elemente fließen – je nach
Bedarf in die Behandlung ein. Regelmäßig wird eine
Entspannungsgruppe angeboten und es finden Angehörigenabende sowohl
im Sinne eines gemeinsamen Austauschs als auch in Form einer
Psychoedukation statt. Durch die ambulante Krankenpflege und unsere
Sozialarbeiterin werden auch Patienten erreicht, die nicht oder
nicht regelmäßig in der Lage sind, die Ambulanz selbständig
aufzusuchen.
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
In der Ambulanz finden vor allem schwer und chronisch psychisch
kranke Menschen Hilfe, im Krisenfall unterstützen wir jeden, der
sich an die Ambulanz wendet. Es genügt eine Überweisung des
behandelnden Hausarztes oder die Krankenversicherungskarte.
Welche
Behandlungsangebote gibt es?
Die Ambulanz gliedert sich in drei therapeutische Bereiche:
Allgemeine Psychiatrie, Gerontopsychiatrie und Suchterkrankungen.
Die Mitarbeiter gehören verschiedenen Berufsgruppen an: ÄrztInnen,
Psychologen, Pädagogen, MitarbeiterInnen des Sozialund
Pflegedienstes. Erste Anlaufstelle sind die Arzthelferinnen, die die Termine
und Angebote koordinieren und in allen Ambulanzangelegenheiten
beratend helfen können.
Angeboten werden:
- fachärztliche
Untersuchung und Behandlung
- psychotherapeutische
Untersuchung und Behandlung
- sozialmedizinische
Betreuung und Beratung
- fachpflegerische
Beratung, Betreuung und Behandlung -
- Einzelpsychotherapie
- Gruppenpsychotherapie
- Familientherapie
- Entspannung
- Beratung von
Angehörigen.
Patienten, die nicht in der Lage sind, die Ambulanz aufzusuchen,
können am Wohnort betreut und behandelt werden.
Welche
Behandlungskosten entstehen?
Alle Leistungen der Ambulanz werden über die Krankenkasse (oder
sonstige Kostenträger) abgedeckt; zusätzliche Kosten entstehen
nicht.
Wie bekommt man einen Termin?
Terminabsprachen sind über die Telefonnummer 02941 9671-01 möglich;
über diesen Anschluss sind auch die Mitarbeiter der Ambulanz zu
erreichen. |