Die Therapie in der Tagesklinik
Soest erfolgt nach einem ausführlichen Vorgespräch (ggf.
gemeinsam mit Angehörigen oder anderen Bezugspersonen). Das
Behandlungsangebot besteht aus psychotherapeutischen
Einzelgesprächen, verschiedenen gruppentherapeutischen Verfahren
(Soziales Kompetenztraining, Stressbewältigung, Genusstraining,
Ergotherapie u.a.). Die Notwendigkeit einer medikamentösen
Mit-Behandlung wird jeweils im Einzelfall abgeklärt. Es wird für
jede/n Patienten/-in ein individueller Behandlungsplan erstellt.
Es gibt 18 Behandlungsplätze, davon sind 6 Plätze für ältere
Patienten vorgesehen.
Welche Erkrankungen und Störungen werden im Einzelnen
behandelt?
In unserer Tagesklinik Soest behandeln wir alle seelischen
Erkrankungen, z.B.:
- Schizophrenien
- affektive Störungen (z.B.
manisch/depressive Erkrankungen)
- Persönlichkeits- und
Verhaltensstörungen
- psychoreaktive Störungen
- arbeitsplatzbezogene
Störungen
-
Schmerzverarbeitungsstörungen
Nur für primäre Suchterkrankungen oder Formen von
hirnorganischen Erkrankungen, die mit Verwirrtheit einhergehen,
können wir kein Therapieangebot machen.
Welche Ziele hat die Behandlung?
Ziel der teilstationären Behandlung ist in erster Linie die
Verbesserung der psychischen und physischen Gesamtsituation bzw.
zumindest die Verhütung einer weiteren Verschlechterung des
Befindens. Hierzu erfolgt zunächst eine Einbindung in die
tagesklinische Gemeinschaft. Einfühlsamkeit spielt hierbei eine
wesentliche Rolle. Entsprechend der individuellen Bedürfnislage
wird ein Therapieprogramm erarbeitet, das der speziellen
Situation jedes/jeder Einzelnen in besonderer Weise gerecht
werden und die Heilung fördern soll. Dabei ist es unerheblich,
ob die Therapie als Weiterbehandlung aus dem vollstationären
Bereich erfolgt, von einem/-r niedergelassenen Arzt/Ärztin oder
der Ambulanz veranlasst wird oder ohne Vorbehandlung angetreten
wird.
Konkrete Behandlungsziele werden in Absprache mit dem/der
Betroffenen entwickelt und können beispielsweise lauten:
- Förderung eines positiven
Selbstkonzeptes
- Abbau von Unruhe, Angst,
Unsicherheit
- Verbesserung der
Konzentrations- und Leistungsfähigkeit
- Erhalt/Verbesserung des
Aktivitätsniveaus
- Erschließen neuer
Lebensinhalte
- Bearbeitung von Krisen
- Verbesserung der
Lebensqualität
- Perspektivenbildung
u.v.a.m.
Welche Therapieverfahren werden angewendet?
-
Psychiatrische/psychologische Diagnostik
- medikamentöse Behandlung
- Psychotherapie
- pflegerische Begleitung
und Intervention im Rahmen der Bezugspflege
- Einzelgespräche
- Gruppengespräche
- Stressbewältigung
- Psychoedukation
- sozialrechtliche
Aufklärung
- kompetenzzentrierte
Ergotherapie
- Gruppentraining sozialer
Kompetenzen
- Gruppe zur
Gewichtsregulation
- ärztliche
Basisinformationsgruppe
- themenzentriertes Malen
- Genusstraining
- Teilnahme an kulturellen
Veranstaltungen
- Wahrnehmungsgruppe
- Entspannung
- Bewegungstherapie/ Fitness
- Laufgruppe
- Singen
- Sozio- und Milieutherapie
- sozialarbeiterische
Einzelberatung und -begleitung
- Hirnleistungstraining
- Angehörigengruppe
Das Team der Tagesklinik Soest:
Christiane Ihlow, Oberärztin
Andrea Rodewald, Psychologische Psychotherapeutin
Hildegard Berg, Dipl. Sozialarbeiterin
Christian Olfen, Ergotherapeut
Petra Schindler, Fachkrankenschwester für Psychiatrie -
Stationsleitung
Petra Spiekermann, Fachkrankenschwester für Psychiatrie –
stellvertretende Stationsleitung
Joergen Mattenklotz, Fachpfleger für Psychiatrie
Annette Feldmann, Krankenschwester
Birgit Korf, Arzthelferin
Anmeldung / Kontakt: Eine Liste mit
Ansprechpartner/innen finden Sie
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